KickboxenVerteidigungs- und Angriffstechniken

Kickboxen ist eine Sportart, die anfangs der siebziger Jahre aus einer Mischung von Karate-Fusstechniken und Box-Fausttechniken entstanden ist. Es wird dabei zwischen Semi-, Leicht- und Vollkontakt unterschieden. Alle drei Systeme werden weltweit ausgeführt.

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Beim Kickboxen lernt man Verteidigungs- und Angriffstechniken realitätsbezogen auszuführen. Damit keine Verletzungen entstehen, wird unter fachlicher Aufsicht und mit optimaler Schutzausrüstung geübt. Vor jeder Kickbox-Lektion wird der ganze Körper aufgewärmt. Kraft, Ausdauer, Koordination werden geschult und mit rhythmischer Musikbegleitung trainiert. Danach werden gezielte Dehnübungen durchgeführt, um die Beweglichkeit und das Wohlbefinden zu verbessern.

Mit Kickboxen kann bereits ab dem 14. Lebensjahr begonnen werden. Es fördert das Körper- und Selbstbewusstsein und ist für Sie und Ihn das ideale Training. Kickboxen als Wettkampfdisziplin ist auf das Jahr 1974 zurückzuführen. In diesem Jahr einigten sich die Gründer des Weltverbandes WAKO, Mike Anderson, Georg F. Brückner und 

andere, daß die traditionellen fernöstlichen Kampfsysteme wie Taekwondo, Karate, KungFu usw., was das Kämpfen anbetrifft, nicht mehr auf ihrer Art beharren, sondern zu einem 

sportlichen Wettkampf mit einheitlichen Regeln auch gegen andere Kampfsysteme antreten, um daraus Vorteile für ihren eigenen Stil zu ziehen. So entstand ein neuer Wettkampfsport, der zunächst den Namen Sportkarate trug.

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Später nannte man es Kickboxen. Bei der WAKO - Deutschland gibt es mittlerweile 3 Disziplinen.In unserem Verband können Sie Semi-, Leicht- und Vollkontakt Kickboxen betreiben. Außerdem veranstalten wir Turniere in den freien Musikformen und WAKO Kickboxaerobic. Bei uns ist dieser Sport nicht nur Leistungssport, sondern vielmehr Breitensport, der auch von vielen Kindern und Frauen ausgeübt wird.Neben dem Wettkampf liegt eines der Ziele des Trainings in den Gürtelgraden.

Die Graduierung der Sportler unterteilt sich in 5 Schülergrade und zwar in gelb, orange, grün, blau und braungurte. Danach folgen die DAN bzw. Meistergrade, welche durch einen schwarzen Gürtel ersichtlich sind. Ein großer Schwerpunkt der Ausbildung wird bei uns auch auf die Selbstverteidigung gelegt, was für Sportler, die nicht soviel am Wettkampf interessiert sind besonders wichtig ist.

Bei uns werden keine Straßenschläger ausgebildet, durch das Training werden viele Aggressionen abgebaut und durch die Persönlichkeitsbildung die ein Sportler im laufe der Zeit entwickelt, geschieht das Gegenteil. Durch die veränderte Persönlichkeit geht ein Kampfsportler solchen Auseinandersetzungen aus dem Weg. Sollte es jedoch einmal nicht zu Vermeiden sein, wird er sich im Rahmen seiner erlernten Möglichkeiten, dann aber zu Verteidigen wissen.

Mehr Informationen dazu finden Sie auch hier: Verbandsseite Kick-Boxen